Eine zweite Blüte erlebte die Sonnenbergbahn in jüngerer Vergangenheit. 1982 hatte sich das Krienser Stimmvolk ein drittes Mal zur Sonnenbergbahn zu äussern. Und wieder fiel das Votum klar aus: Krienserinnen und Krienser wollen «ihr» Bähnli behalten.
Die Aktiengesellschaft ist zwar selbständig, die Mehrheit der Aktien aber befindet sich in Gemeindebesitz. Unter der Regie des Baudepartementes wurde die Bahn in der Folge Schritt für Schritt im Rahmen der ordentlichen Unterhaltsarbeiten saniert. Teile der Bahnanlage wie Antriebs- und Sicherheitstechnik, Wagen, Stationsgebäude wurden erneuert. Der Verwaltungsrat leistete grosse Anstrengungen, um der Bahn immer wieder für die nötigen Fahrgastfrequenzen zu sorgen.
Mit der Aufnahme ins Denkmalschutz-Verzeichnis und den Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Geburtstag im Jahr 2002 wurde die Grundlage geschaffen für eine vollständige Generalsanierung der Bahn. Diese wurde im Jahr 2007 abgeschlossen. 1,386 Mio. Franken wurden für die komplette Sanierung der gesamten Bahn-Infrastruktur eingesetzt, die von der Denkmalpflege, Gemeinde sowie wesentlich von Privaten und Gönnern zur Verfügung gestellt wurden.
Damit erfüllt die Sonnenbergbahn die strengen Anforderungen des Bundesamtes für Verkehr (BAV) bezüglich Sicherheit und Zuverlässigkeit und erhielt die Betriebsbewilligung wieder bis 2026. Eine alljährliche Überprüfung jeweils vor Beginn der Bahnsaison nach den Normen der Konzessionsbehörde ist ein weiterer Beitrag zur Betriebssicherheit.
|